Sehnenverletzungen Hand, Sehnenverletzungen Finger

in Handchirurgie

Sehnenverletzungen Hand, Sehnenverletzungen Finger, Strecksehne, Beugensehne, Handchirurgie, Spezialist Handchirurgie, Graz, Österreich

Die erfolgreiche Rekonstruktion von Sehnenverletzungen vor allem an der Beugeseite der Finger und Hand spiegelt die  Geschichte der Handchirurgie wieder. Bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts war die primäre Sehnennaht bei Sehnenverletzungen der Hand und Finger nicht notwendigerweise Methode der Wahl. Dies betraf insbesondere gewisse Regionen der Hand wie die Beugeseite der Finger (“no man’s land”). In den 1960ern begannen Berichte veröffentlicht zu werden, die primären Sehnenrekonstruktion durch Sehnennaht möglich und wünschenswert erscheinen ließen. Seit dieser Zeit gab es große Fortschritte im Verständnis der Anatomie und Biologie der Sehnen, der biologischen Reaktionen auf Sehnenverletzungen sowie Methoden der Sehnennaht. Technologische Verbesserungen in den Nahtmaterialien  und Methoden der Rehabilitation trugen ebenfalls dazu bei, die primäre Sehnennaht auch in “no man’s land” das operative Verfahren der Wahl werden zu lassen. Die Ziele der operativen Behandlung von Sehnenverletzungen der Hand und Finger sind die genaue Koaptation der Sehnenenden in einer Weise, die Anwendung jener postoperativen Rehabilitationsprotokolle ermöglicht, die durch frühzeitige aktive Beübung optimale Beweglichkeit der Hand und Finger erreichen.

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